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Frigga – die Nahrung der Holzknechte

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Vom Arme-Leute-Essen zur kulinarischen Köstlichkeit

Die Frigga, ein rustikales Gericht in vielen Variationen, stammt ursprünglich aus dem Friaul und heißt übersetzt „Gebackenes“. Sie ist jedoch auch über die Grenzen der Karnischen Region hinaus bekannt.

Frigga war früher gängige Nahrung für Holzknechte, die sich während ihrer tagelangen Arbeit in den Bergen selbst verköstigen mussten. Obwohl sie damals als „gesundes Essen“ bezeichnet wurde, da sie sättigend und kraftgebend war, wurde die Frigga als Arme-Leute-Essen „abgestempelt“, weil sie aus einfachen, unverderblichen Zutaten bestand.

© Christin Bösch
© Christin Bösch
© Daniel Braunmüller
© Daniel Braunmüller
© Christin Bösch
© Christin Bösch

Je nach Region, Koch oder persönlicher Vorliebe finden sich in diesem Gericht verschiedene Zutaten, gängige Produkte sind z.B. Speck, Käse und Kartoffeln. Die „Holzknecht Frigga“ aus Österreich, „Frico di formaggio croccante“ aus Italien oder auch die „Frankova Frika iz Soške doline“ aus Slowenien sind nur einige der Zubereitungsmöglichkeiten.
Die „Original Kärntner Holzknecht-Frigga“ beispielsweise wird an Plattner’s Alpenhotel am Nassfeld serviert.
Was diese Gerichte jedoch gemeinsam haben, ist das traditionelle Braten in einer gusseisernen Pfanne über offenem Feuer.

© Plattner's Einkehr
© Plattner’s Einkehr

Für interessierte Urlauber oder Einheimische, die Frigga nicht nur probieren, sondern auch selbst zubereiten möchten, bietet Hans Plattner bei Plattner’s Einkehr am Nassfeld gegen einen kleinen Obolus auch Kochkurse in geselliger Runde an. Die nächsten Workshops finden am 13.2.2023 und 13.3.2023 oder auf Anfrage statt.

© Daniel Braunmüller
© Daniel Braunmüller
© Christin Bösch
© Christin Bösch
© Daniel Braunmüller
© Daniel Braunmüller

Die Vorfreude der Kursteilnehmer steigt bereits beim Vorbereiten der Zutaten, denn diese sind von höchster Qualität und direkt aus der Gailtaler Region. Steigt einem der Geruch von würzigem Almkäse oder geräuchertem Speck erstmals in die Nase, möchte man gerne einmal verstohlen ein Stückchen naschen. Herr Plattner stellt wohlweislich ausreichende Mengen der Produkte zur Verfügung, deshalb kann man sich ruhigen Gewissens ein Stückchen im Munde zergehen lassen.

Die fertige, knusprige Frigga wird nach getaner Arbeit zusammen mit Polenta im „Pfandl“ serviert und genossen.

Zum Abschluss erhält jeder Teilnehmer „Plattner’s Frigga-Fibel“ mit vielen verschiedenen Rezepten, um selbstgemachte Frigga auch zuhause genießen zu können.

Wenn das eine Mahlzeit für Holzknechte ist, dann möchte man selbst gerne einer sein. In diesem Sinne: Haut rein!

Kontakt:

Plattner’s Einkehr
Telefon: +43 4285 8285
E-Mail: reception@plattner.at
Website: http://www.plattner.at

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